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Innerschweizer-Event : Rückblick
Rückblick 2004

Es war ein Super Tag !!!!

Kurz einige Gedanken und Erlebnisse zum 1. Innerschweizer Walking- Event:

Die Wetterprognosen versprachen einigermassen gutes Wetter. Die ganze Woche jedoch zeigte sich nicht von der allerbesten Seite; und so waren wir nicht ganz sicher wie das ausgehen würde. Doch es kam anders! Petrus entschied sich zum vollen Service für alle an diesem Wochendende stattfindenden Events!! -> Stahlblauer Himmel! Einfach super!!

Zum zweiten Punkt der uns ein wenig verängstigte waren die relativ wenigen Anmeldungen im Vorfeld. Trotzdem haben wir uns vorgenommen, auf nichts, aber auf gar nichts zu verzichten und auch die "wenigen" die kommen würden voll zu bedienen. Aber auch hier...... es kam anders. Sie sranden da und es kamen immer mehr! Wir sind glücklich sagen zu dürfen, dass an unserem ersten Event viele TeilnehmerInnen...... kamen, sahen und siegten!

"Danke vel mol!" Ihr habt uns einen super tollen Tag und viel Mut zu unserem Anfang geschenkt!!

Die Strecke wurde von Allen gerühmt. Ein Wermuthstropfen jedoch überschattete die sonst so grosse Freude die Alle an diesem Tag hatten: Leider wurden viele Wegmarkierungen zestört, Entfern oder zum Teil ummontiert. Einige TeilnehmerInnen haben sich deswegen verlaufen. Jedoch den Humor und den Spass konnten auch diese spielverderberischen Eingriffe nicht trüben!! Nein, dadurch wurden einige Kilometer mehr zurückgelegt, was die Betroffenen bestätigte, dass sie fit sind!

Wie alles begann :

Nachdem nun feststand, dass wir mit der Wandergruppe Horw zusammenarbeiten, dachten wir, dass sich die Arbeit einigermassen in Grenzen hällt. Es wurde ein Web- Designer beauftragt, eine Homepage zu gestalten. Und schon fingen die Probleme an. nach drei verflossenen Wochen das erste Aufschalten der Homepage.... aber was war das? Alles, nur nicht eine Walking- Event Seite. Völlig entäuscht und nach einigen E-Mails nahmen wir nun auch diese Aufgabe selber an die Hand.

Aber nun das nächste Problem, ich bin kein Web-Designer. Also frischen Mutes bei Bluewin nach dem Homepage- Tool nachgefragt und mit neuer Adresse von Vorne angefangen. Nach drei Tage und Nächte konnte die neue Homepage aufgeschaltet werden

Von der Wandergruppe Horw erhielten wir dann endlich die Karte mit den eingezeichneten Routen. Sie haben uns ja gesagt, dass die Km- Angaben nicht ganz stimmen würden. Beim nächsten einigermassen trockenem Wtter, haben wir dann die 10 Km- Strecke mit dem Mess- Rad ausgemessen. Siehe da, viel zu kurz. Dann die 20 Km- Route mit dem Velo agbefahren... auch hier, viel zu kurz und fast alles Asphalt.

Nun galt es eine neue Route zu finden. Wir seit fast vier Jahren hier in Horw, halt noch nicht so Ortskundig, haben zuerst auf der KArte eine mögliche Strecke gezeichnet und sind diese dann abgefahren. Wiedr zu kurz. So haben wir die Routen einige Male von Vorne und von hinten gefahren und neu gezeichnet, bis dann endlich die gewünschten 10 Km und 21,1 Km zusammen kamen.

Die letzten Vorbereitungen :

Jetzt aber war es höchste Eisenbahn! Das Konzept war ja gar noch nicht sauber zu Papier gebracht. Wieder einige Nächte gingen drauf um mit dem fertigen Konzept dann auf Sponsoren suche zu gehen. Aber bald kamen dann auch hier die grossen ernüchterungen, denn fast berall hiess es: für Heuer ist es zu spät.

Nun mussten halt noch einiges eingekauft werden, um den Teilnehmer das, im Internet angepriesene Erinnerungs- Geschenk abzugeben. Aber was? Überall gibt es T-Shirt! Wir wollten was anderes. Ja! jetzt hatte Sabina die Idee: MAl etwas rund um das Wohlergehen jedes einzelnen. Was gehört dazu? Etwas für die Haare, aber da bitte schön ein proffesionelles Produkt. Dann Etwas für den Magen, aber was gesundes muss es sein! und zu guter letzt, mussten auch unsere Muskeln berücksichtigt werden, denn die werden an son einem Event am meinsten gebraucht.

Die Zeit war so weit vorgerückt, dass es nun galt, die Streckenmarkierung in Angriff zu nehmen.

Mit der Unterstützung einiger hilfsbereiten Treff- TeilnehmerInnen, haben wir Walking- Leiter am Donnerstagabend uns aufgeteilt und die Strecken signalisiert und gekennzeichet. Am Samstagnachmittag, als ich eigentlich das Zelt und die Zielflaggen aufstellen wollte, kam Heinz Odermatt mir zu Hilfe, und wir fuhren noch mal ganze fünf Stunden die Routen ab. So viele Markierbänder und Fähnchen wurden einfach wieder weggerissen! Schade.

In der Nacht auf Sonntag wurden dann noch die Signalisation von der Autobahn zu Horwer- Halle angebracht.

Der Tag der Wahrheit :

Nicht wenig nervös, ob wirklich an alles gedacht wurde, begann der Tag, nach einer durchgemachten Nacht, am frühen Morgen um 05.00 Uhr. Heinz war bereits wieder zur Stelle. Wir markierten dann den Rest der Strecken im Dorf. Nun mussten die Getränkeposten beliefert werden. Da der Bruno, der Chauffeur des Haflingers nicht wusste wo diese waren ging ich mit.

In der Zwischenzeit hat Heinz mit Roger Schmid zusammen, das Zelt und das Start / Ziel Banner montiert!

Bis ich um 9.00 Uhr ein verzweifelter Anruf von Sabina erhiel: "Was ist mit der Musikanlage? Die Leute sind da!"

Boah! Ja genau! die Anlage war wohl abgeholt, aber noch nicht aufgestellt!! Schnell zurück zur Horwer- Halle, und mit vereinten Kräften von Heinz, der an diese, Sonntag eigentlich mit der Familie auf den See wollte, wurde die Anlage schnell montiert.

An dieser Stelle sei Ihm ein Dank ausgesprochen: "Heinzenen, Ech danke der vo ganzem Härze för dine Iisatz!! Ond de Rahel ond em Dominik (dinere Familie) danke ech förs Verständnis!!"

Nun war es 9.13 Uhr, Ich nicht umgezogen, die Anmeldeliste mit den Essensbons daheim. Nun gut, es war halt so. Das Mikrofon in die Hand und ohne Zeit gehabt zu haben um etwas nervös zuwerden und Lampenfieber zu bekommen, machte ich die Ansage!

Welch ein Gefühl!! Es schauten mich viel mehr gerüstete WalkerInnen an als ich erwartet hätte. Und mit nur 40 Sekunden verspätung konnte Sabina um 9.15 Uhr und 40 Sekunden, Ihr Aufwärmprogramm starten.

Dann genau um 9.30 Uhr (Nach meiner Uhr) konnten wir die erste Gruppe auf die Strecke schicken. Und wie geplant, wurden alle drei Gruppen zeitlich versetzt losgelassen.

Jetzt Ausspannen?!? Nein! Noch schnell wurde ich von WErner gebrieft, der die Nachmeldungen entgegen nahm und die Essensbons verteilte. Dann musste die Anlage verschoben werden und das Massage- Zelt für Monica Kunz fertig eingerichtet sein.

Endlich konnte ich etwas zu Essen holen, aber von genüsslich und in ruhe fertig essen, war nicht die Rede, denn schon kamen die ersten WalkerInnen von der 6 Km- Strecke zurück! diese galt es in Empfang zu nehmen und das "Gschänkli" zu überreichen. Was ich natürlich gerne getan habe! Ich war stolz, festzustellen, dass Sie alle mit einem LAchen im Gesicht ins Ziel kamen! Bravo!

Dank :

Bitte lasst mich hier, an dieser Stelle noch allen Helfern meinen ganz tiefen Dank aussprechen:

Sabina Jenny, meiner Frau: "Danke min Schatz! Dass Du so mängi Nacht allei im Bett hesch müesse schlofe, vo gmeinsamer Freiziit esch fascht kei Spur gsii! Ond de dis Iitorne, ganz toll hesch das gmacht!! Eifach super!

Heinz und Rahel Odermatt: "Nomol viele Dank, dass Ehr das Weekend net of Euem Schiff hend chönne verbringe!"

Roger und Anita Schmid: "Roger, för dini Moralisch Unterstützig und din Kraftakt am Sonntig, Danke vel mol. Anita, för dini charmanti ond liebi Betreuig vom Gigafit- Stand, Danke!

Romy Zurfluh, Werner Baggenstos, Lisbeth Wermelinger, Theres und MAx Studhalter (Eusi Egli- Vater ond Egli- Muetter), Sylvia Keiser, Marie-Theres Bernhard, Tamara Cecotto, Ruth Stadelmann, Pia Meier ond Rita Gisler: "För Euri Hilf am Donnschtig ond am Sonntig danke ech Euch ganz härzlech!

Walter Jenny